Donnerstag, 20. September 2012

Die Uni beginnt

Hallo :)

Es ist mal wieder Zeit um euch davon zu erzählen, was ich in Hong Kong alles erlebe.

Jeder, der nach Hong Kong fährt, begibt sich an einem Abend zur Avenue of Stars um dort die Symphony of Lights zu bewundern. Einige Hochhäuser auf Hong Kong Island haben Laser und starke Scheinwerfer auf ihren Dächern, die sich im Takt der Musik abwechselnd bewegen. Die 15-minütige Show war aber leider nicht annähernd so wie ich sie mir vorgestellt habe, sondern eher enttäuschend. Meiner Meinung nach sieht sie auf jedem Foto, das man bei der Google Bildersuche findet, imposanter aus, als sie dann wirklich ist. Man muss es jedoch einmal gesehen haben!

Letzte Woche Donnerstag und Freitag, hatten wir endlich Orientationstage, wo uns mehr oder weniger alles erklärt wurde. Wir waren schon sehr gespannt wie das sein würde, da man die Orientationstagen der Einheimischen in unserem Heim mit der Fankurve in einem Fußballstadion vergleichen kann, so laut war es. Unsere Veranstaltungen waren aber nicht mal annähernd vergleichbar. Viele Vorträge, die gehalten wurden, waren unnütz und beantworteten nicht wirklich unsere Fragen. Das gute daran war, dass man neue Leute kennen gelernt hat! Das Highlight dieser beiden Tage war definitiv der Besuch im Büro vom Schauspieler Jackie Chan, der an unserer Uni unterrichtet. Wir haben sogar eine Visitenkarte bekommen. ;) Leider ist er im Moment damit beschäftigt Filme zu drehen, sodass wir keine Vorlesung von ihm besuchen können.

Am Samstag fuhren wir mit anderen Austauschstudenten zu einem Restaurant, das bekannt ist für Dim Sum. Im Prinzip ist Dim Sum ein Überbegriff für alles mögliche, das mit Dampf gekocht wird. Mein Favorit ist dabei ein Buchtel ähnliches Gepäck, das aber statt einer Marmeladenfüllung eine Fleischfüllung hat. Das Ungewöhnlichste, das ich bis jetzt gekostet habe, waren Hühnerfüße heute. Wenn man nicht wüsste, was es ist könnte es sogar gut sein, aber begeister war ich nicht wirklich davon. Dafür kann ich nun von mir behaupten, dass ich es einmal probiert habe!
Man gewöhnt sich immer mehr an das Essen hier, aber ich beginne das Essen Zuhause zu vermissen. Hin und wieder zur Abwechslung hätte ich nichts gegen ein paar Nudeln oder eine gute Pizza.

Nachdem wir gegessen hatten, fuhren wir nach Diamond Hills um dor den Nan Lian Garten zu besuchen. Auf dem Bild sieht man, dass der Garten ziemlich künstlich ist und voll mit Touristen. Im Hintergrund sieht man sogar die Hochhäuser, aber es war doch schön ihn besucht zu haben. Ein Ort wo man ein bisschen Ruhe finden kann.


Ein anderer guter Ort um sich zu entspannen ist die Promenade in der Nähe von unserem Heim. Dort befinden sich zur wenige Leute am Abend. Vor allem in der Nacht findet man dort meistens nur Fischer vor. So kann man gemütlich beisammen sitztn und reden.


Vor ein paar Tagen haben wir sogar entdeckt, dass es in Hong Kong eine Zeit gibt, in der die Werbeflächen an den Hochhäusern ausgeschaltet ist. So bekommt man ein ganz neues Bild von Hong Kong.


Hong Kong in der Nacht mit all den farbig leuchtenden Schildern ist immer noch ein Erlebnis für sich. Geht man am Abend in Hong Kong noch aus, trifft man überall Touristen und Austauschstudenten. Meistens findet man sogar noch mehr Ausländer als Asiaten dort.


 Die schönen und warmen Tage verbringen wir noch immer am Strand, wo es laut Temperatur anzeige nach Sonnenuntergang noch 30°C hat. Jedoch muss man dazu erwähnen, dass 30°C hier sich ganz anders anfühlen als Zuhause. Hier kann man sogar bei 25°C mit langen Hosen aus dem Heim gehen, da es da schon eher frisch ist.

Diese Woche hat auch die Uni mit den Vorlesungen begonnen. Mit allen meinen Fächern bin ich noch nicht zufrieden, dass ich noch ein paar tauschen möchte. Dafür haben wir noch ca. eine Woche Zeit, deshalb bin ich mir sicher, dass ich noch ein paar finde, mit denen ich am Ende zufrieden bin.

Bis bald,
Nadine

Montag, 10. September 2012

Kurzes Update aus der großen Stadt

Hallo alle zusammen,

in der Zwischenzeit haben wir ein paar Sehenswürdigkeiten in der Stadt besichtigt.

Eines unserer ersten Ziele war die Avenue of Stars und der Clock Tower. Die Avenue of Stars ist vergleichbar mit dem Walk of Fame in Hollywood, nur mit asiatischen Berühmtheiten. Außer Jackie Chan und die Statue von Bruce Lee kannten wir niemanden. Abends kann man von dieser Promenade aus auch die Symphonie of Lights beobachten. Am Ende dieses Abschnittes befindet sich ein alter Glockenturm, der ursprünglich zum Bahnhof gehören sollte, aber nun alleine da steht, da der Bahnhof verlegt wurde. Stattdessen befindet sich dort jetzt der Busbahnhof.


Etwas vom schönsten war die Aussicht vom Peak. Um dorthin zu kommen muss man zuerst entweder mit einer über 120-jährigen Seilbahn fahren, oder eine kurvenreiche Straße mit dem Bus nehmen. Wir haben uns für die alte Seilbahn entschieden, da diese an der steilsten Stelle eine Steigung von 51% hat. Lustig wurde es erst bei der Rückfahrt, wobei "Rück-" wörtlich zu nehmen ist. Um nicht nach vorne zu fallen, fährt man rückwärts runter. Auf dem Hügel oben angekommen, kann man auf eine Terrasse gehen und von dort den schönen Ausblick auf die Stadt genießen.


An einem anderen Abend haben wir Mong Kok und den Ladies' Market besucht. Mong Kok  ist das Viertel in dem sehr viele Einheimische unterwegs sind und wenig Touristen. Auch die Geschäfter dort, haben sich an den wenigen Platz, der Hong Kong bietet, angepasst - alle sind sehr klein und haben ihre Waren auf engstem Raum ausgestellt. Warum jedoch der Ladies' Market so heißt, haben wir nicht herausgefunden, da nicht nur Waren für Ladies angeboten werden. Etwas tolles hat dieses Viertel noch zu bieten: eine Sneakers Street. Dort werden Turnschuhe in jedem Geschäft angeboten. :)


Gestern hatten wir das erste Mal richtig schönes sonniges Wetter. Diesen Tag haben wir ausgenützt um an den Strand zu fahren. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir nicht so schöne Strände erwartet habe, wie wir sie zu sehen bekommen haben. Auf der Hinterseite von Hong Kong Island findet man immer wieder schöne Strände. Der bekannteste ist die Repulse Bay, die auf dem Foto oben zu sehen ist. Es ist ein Sandstrand mit ein paar kleinen Kieselsteinen dabei. Wenn man jedoch ins Wasser geht, kann man nach ca. 2-3 Metern nicht mehr stehen und muss schwimmen. Aber das Wasser ist sehr warm - wärmer als die Adria würde ich sagen - und auch sehr salzig, dass man den "Seestern" machen kann, ohne unterzugehen.
Neben der Repulse Bay haben wir auch noch den Stanley Market besucht. Ein netter kleiner Markt, der überdacht ist, damit man die Klimaanlage einschalten kann.

Bis bald!
Nadine


Donnerstag, 6. September 2012

Erste Nachricht aus Hong Kong

Hallo :)

Endlich in Hong Kong!

Bis auf die Verspätung des ersten Fluges von Dubai nach Bangkok, passierte nichts aufregendes auf der Reise nach Hong Kong. In Bangkok selbst mussten wir zwar einige Stunden auf den zweiten Flug warten, doch die Zeit verging schnell, da es eine große Duty Free Zone gab und man freien Zugang zum Internet hatte. Das tolle am zweiten Flug war, dass wir mit dem Airbus A380 geflogen sind. Im Vergleich zur Boing 777, mit welcher wir vorher geflogen sind, gab es einige unterschiede. Der wichtigste war aber, dass die Sitze viel breiter waren und auch der Abstand zur vorderen Sitzreihe war größer.
Mit dem Flugzeug landen ist in Hong Kong auch ein besonderes Erlebnis, da die Landebahn sozusagen im Meer endet bzw. beginnt. Auch der Flughafen ist rießig! Um von dort, wo man landet, zur Passkontrolle und dem Gepäck zu kommen muss man zuerst kurz mit einer U-Bahn fahren!! Bei der Passkontrolle hatten wir jedoch Glück! Bei den Touristen, welche die Stadt besuchen, waren sehr lange Schlangen. Da wir aber ein Studentenvisum haben, durften wir durch die Passkontrolle für die Bewohner Hong Kongs.

Meine Vorstellungen von Hong Kong bewahrheiteten sich mit dem ersten Blick auf die Stadt nicht. Ich wusste zwar, dass die Landschaft um Hong Kong hügelig ist, aber dass diese Hügel so hoch sind, dass sie wie kleine Berge wirken, habe ich mir nicht vorstellen. Lustig wird es, wenn man die Hochhäuser vor diesen Hügeln sieht. Bei manchen schaut es so aus, als wären sie Fehl am Platz, da nur ein paar neben einander vor einem Hügel stehen. Zwischen den Hochhäusern durchzufahren, war ein eigenartiges Gefühl - ist es immer noch -, da ich so viele hohe Gebäude nicht gewohnt bin. Vor allem nicht wenn ich aus dem Fenster schaue. Aber all die Hochhäuser bei Nacht mit all den Lichtern sind ein Traum!

Nach dem wir im Studentenheim eingecheckt hatten, brachten wir unser Gepäck ins Zimmer. Ich teile mein Zimmer mit Charmaine und das Bad teilen wir mit Judith und ihrer Bettnachbarin, die aber noch nicht angekommen ist. Der erste Anblick des Zimmers war nicht sehr berauschend. Wie erwartet war das Zimmer klein, aber es war auch noch ziemlich dreckig von den Bewohnern vorher. Nachdem wir den ersten Schock überwunden hatten, ging Polly (die uns vom Flughafen abgeholt hatte und zum Studentenheim brachte - sie ist von HK und war letztes Semester in Krems, wo wir sie kennenlernten.) mit uns Bettsachen kaufen und die nötigsten Putzmittel. Wir waren alle unheimlich froh, dass uns Polly dabei half, sonst hätte es sicher länger gedauert!!

Heute schaut es auch noch einmal viel besser aus! Wir haben nun fast alles fertig geputzt und die Koffer ausgeräumt. Das Zimmer schaut nun immer besser und besser aus, sodass man sich auch gleich wohler fühlt. :)

In den nächsten Tagen wird die Stadt erkundet, da wir jetzt das nötigste für das Zimmer erledigt haben. Ich bin schon gespannt wie das wird!

Bis bald,
Nadine

In den nächsten Tagen wird dann Hong Kong erkundet

Montag, 3. September 2012

Einige Fotos aus Dubai

 Burj Khalifa bei Tag und Nacht.




Die Aussicht von unserem Zimmer bei Tag und Nacht.



Die Wasserspiele vor der Dubai Mall.



In der Nacht ist die Stadt viel schöner mit all den Lichtern!!

Die Zeit in Dubai

Hallo alle zusammen!

Unsere Zeit in Dubai ist in ein paar Stunden auch schon Geschichte.

Wir hatten ein wunderschönes Hotelzimmer im 22 Stock (ein Stockwerk unter dem Penthouse!!) mit Zimmer, Wohnzimmer, großem Bad und Balkon. Es ist schade, dass wir dieses Zimmer zurücklassen müssen und gegen ein kleines Studentenzimmer eintauschen müssen. Aber ich bin auch froh, dass wir Dubai verlassen.

Zurzeit ist es in Dubai ja sehr heiß, mit teils über 40°C. Deshalb hält man sich meist in klimatiesierten Räumen auf, da es draußen zu heiß ist. Wenn man teil eine ganze Stunde im Freien ist, ist das viel! Denn auch am Abend kühlt es nie wirklich ab, sodass immer Temperaturen über 30°C sind.
Viel Angebot gibt es leider auch nicht jetzt im Sommer. Die meisten Leute verbringen deshalb ihre Zeit in Einkaufszentren oder in Fitness Zentren. Auch wir haben jeden Tag ein anderes Einkaufszentrum besucht. Es gibt aber auch ein paar Besonderheiten dort, wie z.B. ein Aquarium, einen Eislaufplatz und sogar eine Skipiste!
Um uns die Zeit zu vertreiben sind wir auch zwei Mal ins Kino gegangen, denn einkaufen war riskant, weil nur mehr 1,5kg im Koffer reindürfen. An einem Abend haben wir auch eine Stadtrundfahrt gemacht und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gesehen. Enttäuschend war aber, dass das Burj al Arab nicht in den unterschiedlichen Farben geleuchtet hat. Ein weiteres Erlebnis waren die Wasserspiele vor der Dubai Mall am Abend.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Zeit hier schön war und wir doch einiges gesehen haben. Ratsam wäre aber, das nächste Mal im Winter zu kommen und mit einer Woche in Dubai hat man meiner Meinung nach mehr als genug Zeit um sich alles anzuschauen. Was uns besonders aufgefallen ist hier, war die Sauberkeit. Ich hab noch nie so eine saubere Stadt gesehen! Das ist wirklich bemerkenswert.

Am Abend fliegen wir weiter Richtung Hong Kong. Nach einem kurzen Zwischenstop in Bangkok kommen wir morgen ab Abend in unserer neuen Heimat für fünf Monate an.

Bis bald,
lg Nadine