Dienstag, 4. Dezember 2012

Höchste Zeit mich zu melden

Hallo ihr alle,

Es ist höchste Zeit euch wieder einmal auf den neuesten Stand zu bringen.

In letzter Zeit hatte ich mehr an Projekten zu arbeiten als am Anfang. Aber die Zeit ist jetzt so schnell vergangen, denn in 3 Wochen sind fast alle Prüfungen schon vorbei und ich werde da schon aif den philippinen! Es dauert auch nur noch einen Monar und ein paar Tage bis ich wieder Zuhause bin. Darauf freu ich mich schon! :)

Aber zuerst einmal möchte ich euch noch erzählen, was ich den letzten Monat gemacht habe. Ich war leider sehr faul, deshalb schreibe ich diesen Post jetzt.

Einige Tage nachdem wir von Malaysien wieder zurückgekehrt waren, ging ich mit Matthias wandern. Wir beschlossen auf den Victoria Peak zu gehen, da man von dort eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Leider wussten wir nicht genau wo der Weg startet und irrten deshalb einige Zeit umher. Schlussendlich boschlossen wir querfeldein zu einem Weg zu gehen, den wir vorher schon gesehen hatten. Von dort aus gelang es uns dann den richtigen Weg zu finden. Es waren viele Leute unterwegs, vor allem gingen sie mit ihren Hunden gassi. Oben angelangt genossen wir die Aussicht. Nach einiger Zeit wurde es aber ziemlich frisch und wir beschlossen wieder runter zu fahren, da es schon dunkel war.

Aussicht auf die Stadt und eine andere Universität in HK.

In der Woche später gingen wir unsere Polaroit-Kamera kaufen. Einkaufen in Hong Kong ist immer interessant, wenn dich die Einheimischen zu eigenen kleinen Shops bringen. Das Geschäft, in dem wir die Kamera kauften, war wahrscheiblich eine umfunktionerte Wohnung; ein normales Geschäft war es sicher nicht, aber dafür haben wir sie Kamera billiger bekommen als in anderen Geschäftern, wo wir sie gesehen haben. Nachher gingen wir gemeinsam mit Liz und Polly essen, wo es leckere Dumblings (Ravioli-ähnlich) mit Käs- und Tomatensauce. Später zeigten uns die beiden noch die übertriebene Weichnachtsdekoration in einem Einkaufszentrum in der Nähe. So kommt hier ein bisschen Weihnachtsstimmung auf. ;)
So sieht Weihnachtsdekoration aus ;)

Polly (links) war mit uns Kamera kaufen und nachher trafen wir Liz (rechts) und gingen gemeinsam esse.

Beide ganz glücklich mit unseren Polaroit-Kameras



Eine Woche später besichtigten wir endlich den 'Big Buddha', eine wichtige Sehenswürdigkeit in HK. Gemeinsam mit Matthias und seiner Freundin, die auf Besuch war, machten wir uns auf den Weg. Um dorthin zu kommen, kann man mit einer Seilbahn fahren, die Gondeln mit Glasboden haben und es ist eine der wenigen Seilbahnen, die Kurven macht.
Oben angekommen sahen wir, dass es eine Gondelausstellung gab, wo sogar eine Gondel vom Kronplatz ausgestellt wurde.
Ein paar Meter weiter befanden sich die Stiegen, die noch erklommen werden mussten um bis zum Buddha zu gelangen. Dort genossen wir einige Zeiz die Aussicht.
Später machten wir noch auf die Suche nach dem Weg der Weisheit, der sich in der Nähe befindet. Auf dem Weg begegneten wir sogar Kühen.
Nachdem wir nicht viel weisser wurden mit dem Wandern, fuhren wir wieder zurück Richtung Heim.
man konnte durch den Boden der Gondel auf den Boden sehen ;)

So sieht man den Buddha ganz am Anfang

Eine Gondel vom Kronplatz!!!

Chami, Matthias und seine Freundin Miriam und Judith vor dem Big Buddha

Wir drei Mädls beim Fotoshooting

Weg der Weisheit

Pünktlich zum Beginn der Adventszeit fanden wir sogar noch einen Adventskalender! :) Wir fanden sogar einen europäischen Weihmachtsmarkt, aber er kann nicht mit den Märkten Zuhause mithalten! Aber sie haben sich Mühe gegeben. Auf dem Rückweg zum Heim wurden auf dem Fußgängerweg Weihnachtsschmuck und -dekoration verkauft. Solche Kartone mit Weihnachtssachen sieht man jetzt an mehreren Ecken. Alle bieten mehr oder weniger dasselbe an, aber es ist eine Eigenheit der Stadt.

Letzten Sonntag beschlossen wir noch den ersten Advent zu feiern gemeinsam mit Matthias. Wir zündeten eine Kerze an, aßen Kekse, Mandarinen, Orangen und Eis. Dazu hörten wir Weihnachtslieder. Es war eine gemütliche Einstimmung zur Adventszeit!
Unsere kleine erster Adventsonntag-Feier

es gab viele leckere Sachen :)

Das war es Mal im Moment. Bis ich mich das nächste Mal melde, wird es sicher wieder einige Zeit dauern, da nun bald alle Abschlussprüfungen und Präsentationen bevorstehen.
Aber bald bin ich wieder Zuhause und kann euch einiges noch einmal persönlich erzählen!

Bis bald,
Nadine

Freitag, 9. November 2012

Malaysien

Hallo ihr alle :)

Bevor ich davon berichte, wie es in Malaysien war muss ich euch noch etwas anderes erzählen.

Dass im August schon Lebkuchen verkauft werden, hab ich schon erlebt. Aber dass man gleich nach Halloween, Anfang November schon die erste Weihnachtsbeleuchtungen und -installationen sieht, dazu musste ich erst nach Hong Kong fahren. Sie sind sehr früh dran Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Das Beste war kam aber erst, als ich auf dem Weg zur Uni "Jinggle Bells", von einem Straßenmusiker gespielt, gehört habe... Hong Konger sind wirklich früh dran...

Weihnachtsmänner, Schneemänner, Tannenbäume und Rentiere...
Ein bisschen früh für meinen Geschmack
.


Jetzt aber zu Malaysien.

Am Sonntag morgen ging es wieder ganz früh zum Flughafen - gegen 5:30 Uhr sind wir im Heim gestartet. Mit dem Bus ging es dann zum Flughafen, wo wir unsere Tickets bekamen und auf den Abflug warteten. Als wir in Malaysien ankamen sahen wir schon vom Flugzeug aus graue Wolken. Als wir unsere Reiseleiterin trafen, kam auch sofort die Erklärung dafür: es ist im Moment die Monsunzeit dort. Man sollte sich niemals ohne Schirm aus dem Haus getrauen. Das waren natürlich super Nachrichten für mich, die bis jetzt keinen Schirm besessen hatte. Am Abend kaufte ich mir dann sofort einen Regenschirm. Vom Flughafen ging es erst einmal zu einem Restaurant um Mittag zu essen. Nachher ging es weiter zum Sightseeing. Wir besichtigten den Palast vom Sultan, ein Kriegerdenkmal und einen berühmten Glockenturm.
Palast des Sultans

Kriegesdenkmal
Glockenturm
Kriegesdenkmal



Dann ging es endlich ins Hotel. Dort erfuhren wir die Zimmereinteilung (ich teilte das Zimmer mit einer sehr netten Hong Kongerin) und ruhten uns kurz aus. Zum Abendessen fuhren wir ins Zentrum zu den Petronas-Towers, die zu den höchsten Hochhäusern der Welt zählen. Dort aßen wir zu Abend und fuhren bald wieder ins Hotel zurück, denn am nächsten Morgen wurden wir von der Rezeption um 6:30 Uhr in der Früh geweckt.


Tatsächlich bekamen wir um 6:30 Uhr am nächsten Morgen einen Anruf von der Rezeption, der uns wecken sollte. Wir packten alles zusammen, gingen frühstücken und schon ging es weiter. Zuerst besuchten wir eine Partneruniversität, die sich in einem in einer Resort-Stadt befindet.
Die Universität

Eine Resort-Stadt ist ein Resort mit untschiedlichen Einrichtungen und Infrastruckturen, sodass sie eigenständig existieren kann. Im Sunway-Lagoon-Resort gibt es neben der Uni auch Hotels, einen Vergnügungspark und ein Krankenhaus.


Das Mascottchen des Vergnügungsparks und der starke Regen

In der Uni hatten wir Vorlesungen und einen kleinen Umtrunk. Nachher ging es weiter in das Hotel für die zweite Nacht. Dort zogen wir uns schnell um, damit wir den Vergnügungspark besuchen konnten. Leider begann es gerade dann richtig zu regenen und ein Gewitter zog auf.

Wir bekamen alles Regenmäntel :)
Die einzigen Attraktionen, die man besuchen konnte, waren in 5D-Kino (in dem man nass wurde während dem Film) oder ein Geisterhaus (das bald wegen kleinen Überschwemmungen geschlossen werden musste). Um nicht die ganze Zeit warten zu müssen und uns zu langeweilen, beschlossen wir unsere Taschen einzuschließen und dann den Park zu besichtigen, indem wir einfach den Regen ignorierten. Als wir bis auf die Knochen nass waren und es ziemlich frisch wurde mit dem Wind beschlossen wir zurück ins Hotel zu gehen um uns wieder aufzuwärmen. Am Abend gingen wir noch in einen nahen Restaurant gemeinsam essen und besuchten noch das Einkaufszentrum, das an das Hotel angeschlossen war und einen Eislaufplatz in der Mitte hatte.


Am dritten Tag wurden wir wieder um 6:30 Uhr geweckt. Nach dem guten Frühstücksbuffet gings zum Kidzania.

Alles wurde auf die Größe der Kinder angepasst
Dies ist ein Ort, der speziell für Kinder von 4-12 Jahren ist. Sie können dort in unterschiedliche Berufsrollen schlüpfen und die Berufe ausprobieren, z.B. Feuerwehrmann, Polizist, Postangestellter, Doktor, Reporter und viele mehr. Nach einem Vortrag schauten wir uns dort noch um.


Kleine Feuerwehrmänner :)
Gegen Mittag fuhren wir dann weiter in die Genting Highlands. Fast 2 Stunden entfernt von Kuala Lumpur befindet sich eine Hügellandschaft. Auf einem Hügel wurden viele große Hotels gebaut (ca. 6.000 Zimmer!!!), Casinos und einen Vergnügungspark, der sich teils innen, teils außen befindet.

Das First World Resort - ohne Nebel würde man die schöne bunte Fassade sehen,
die man hier nur ansatzweise erkennen kann.
Als wir dort ankamen gab es Mittagessen im First World Resort. Nach einer kurzen Freizeit während der wir uns umschauten, ging es weiter zum nächsten Vortrag. Dieser war aber sehr kurz und bald besuchten wir den Vergnügungspark, der sich im First World Resort befand.


Er war nichts besonderes und manche "Achterbahnen" waren ziemlich alt oder an dem Tag geschlossen, wegen Wartungsarbeiten. Obwohl es nichts besonders war, ist es doch eine gute Idee einen Teil des Parks überdacht zu haben, da es während der Monsunzeit oft regnen kann.
Später am Abend schauten wir uns noch die Show "Freeze" and. Es war eine Mischung aus Eiskunstlauf, Kunstturnern und Zaubertricks, aber gut gestaltet! Nach dem Ende der Show fuhren wir zu unserem Hotel wieder ein Stück den Hügel runter.

Die Aussicht von unserem Zimmer -
dort wo der Nebel dichter wird, befindet sich die Resort World Genting Highlands

Am nächsten Morgen wurden wir ausnahmsweise erst um 7:00 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück ging es wieder hinauf und wir besichtigten den Vergnügungspark, der sich im Freien befindet. Als wir dort ankamen mussten wir noch lange warten bis wir die Tickets bekamen, da es Probleme mit dem System gab. Das Warten war nicht umbedingt das angenehmste, da es den ganzen Vormittag lang ziemlich nebelig war und ein eher kühler Wind wehte. Das schreckte uns aber nicht ab und wir versuchten so viel wie möglich zu schaffen.


Gegen Zumittag starteten wir dann wieder mit dem Bus zum Flughafen. Dort aßen wir noch etwas und warteten dann auf den Flug. Gegen Mitternacht waren wir dann wieder in unserem Heim in Hong Kong.

Dadurch, dass wir relativ wenig Freizeit hatten, haben wir nicht viel vom Land gesehen. Trotzdem war es interessant, vor allem auch, weil uns gezeigt wurde, dass kleinere Vergnügungsparks auch gut laufen können und eine hohe Besucherzahl haben können.

Das war's jetzt von mir. In der nächsten Zeit steht Uni-Arbeit an, da einige Gruppenprojekte zu machen sind. Das wird dann langweiliger als bis jetzt.

Liebe Grüße aus HK :)

Sonntag, 21. Oktober 2012

Tag 3 - Sightseeing pur

Der dritte Tag war der Tag an dem wir die meisten Orte besichtigten. Weil wir nichts besseres zu tun hatten starteten wir bereits vor 6 Uhr in der früh um zum Ritan Park zu fahren um dort den alten Leuten beim Tai Chi zuzuschauen.

Als wir von der U-Bahn ausstiegen schafften wir es uns in Peking zu verlaufen, weil wir die falsche Straße entlang gingen. Komisch kam es uns vor allem dann vor, als uns die Autos auf dem Gehsteig entgegen kamen! Ganz perplex beobachteten wie wie die Autos die Wehrsteine, die den Gehsteig eingrenzten umfuhren um dann auf dem Gehsteig weiter zu fahren.


Nach einigem herumirren fanden wir endlich eine Straße, die zum Park führte. Als wir dort ankamen beobachteten wir fasziniert wie viele Menschen so früh in den Park kamen um dort Morgensport zu machen (nicht nur Tai Chi). Ein besonderer Anblick waren jene alten Menschen, die mit Stöcken hin kamen um die dort abzustellen und in einer Gruppe Übungen machten oder bei den Fitnessgeräten übten oder dehnten.  Nach einiger Zeit suchten wir uns ein Cafe zum Frühstücken und Aufwärmen, da es am Morgen so kalt war, dass man sogar den Atem sehen konnte (darauf waren wir nicht vorbereitet!).


Nach einem Tee im Starbucks machten Judith und ich uns auf dem Weg zur Verbotenen Stadt. Bevor wir diese besichtigten machten wir noch einen Abstecher auf den Tiananmen Platz, dem weltgrößtem Platz. Er war auch wirklich groß und obwohl wir schon gegen 8:00 Uhr - 8:30 Uhr dort waren, waren bereits viele Guppen dort. Gleich nachher ging es in die Verbotene Stadt, die gleich daneben liegt. Sie ist wirklich schön und auch sehenswert! Vor allem die Farben von den Tempeln sind wunder schön. Nachdem man die größeren Gebäude besichtigt hat, kann man noch selbst die kleinen Gassen erkunden.
Tiannanmen Platz mit dem Eingang zur Verbotenen Stadt.
Weil wir beschlossen hatten uns nicht zu beeilen, besichtigten wir das Gelände bis wir uns satt gesehen hatten und gingen dann weiter.

Am Nordende der Verbotenen Stadt schließt sich ein Park an mit einem Hügel wo man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt werfen kann. Nach vielen Treppen kamen wir oben an und schauten uns Peking an. Leider ist Peking eine Stadt mit sehr verschmutzter Luft, sodass es einem vorkam, dass Nebel über der ganzen Stadt liegen würde. Man konnte zwar einiges sehen, aber es gibt sicher auch Tage an denen man eine bessere Sicht hat von dort oben.

Blick auf die Verbotene Stadt. In Peking war es sehr sehr dunstig.

Nachher ging es weiter in eine kleine Straße, weil uns ein Geschäft dort interessierte. Irgendwie gelang es uns auch dieses Mal die Straße zu finden. Sie befand sich in einem Hutong. Hutongs sind kleine Häuser in Peking, die mit engen kleinen Straßen verbunden sind und sich sehr vom modernem Peking unterscheiden. In der Nanluogu Xiang Straße, die wir besuchten, gab es viele kleine Geschäfte mit allen möglichen Waren. Teils kam man sich nicht in chinesischen Geschäftern vor, sondern in einem europäischen Souvenierladen - Chinesen lieben Europa! Es gab aber auch Bars und Straßenessen.

Nanluogu Xiang

Beihai Park
Sobald wir die Straße hoch und wieder runter gegangen waren, ging es weiter zum nächsten Park. Dort gab es einen großen See, auf denen man mit den Booten fahren konnte, und eine Insel auf der es einen Aussichtspunkt gab. Unser Ziel war es diesen zu erklimmen um dort noch einmal einen Blick auf die umliegende Gegend zu werfen. Kurz bevor man zum höchsten Punkt kommt muss man durch ein paar Gebäude durch. Sobald man in den Innenhof kommt sieht man plötzlich fast nur mehr rote Dinger, die überall hängen - es waren Anhänger auf denen man einen Wunsch schreiben konnte und ihn dann dort aufhängen konnte.
Der Ausblick von ganz oben, war nicht sonderlich berauschend, aber der Sonnenuntergang nachher war sehr schön.

Für unser Abendessen wählten wir dann noch eine Straße aus, in der unterschiedlichstes an Ständen angeboten wird. Von aufgespiesten Obst, Fleischstücken, Fisch sahen wir alles bis hin zu Insekten, Spinnen, Seesterne und Seepferdchen. Wir beschränkten uns aber auf Obst und Gebäck mit Gemüse drinnen. Viele Sachen waren viel zu exotisch für uns. Aber es war interessant das auch einmal gesehen zu haben!

Das Essen auf der Straße: Fisch, Tintenfisch, Skorpione, Heuschrecken, Tausendfüßler, Spinnen, Schlangen...
aber es gab auch normales Essen ;)
Nachher ging es zurück ins Hotel packen, da wir am letzten Tag früh zum Flughafen starteten, da wir nicht wussten, wie lange wir warten mussten bis wir endlich in einer U-Bahn Platz hatten mit unserem Gepäck.

Die Fahrt zum Flüghafen war dann doch ok, da wir nicht lange warten mussten. Am Sonntag Nachmittag landeten wir dann wieder in Hong Kong.

Einige Eigenheiten haben die Chinesen aber, die ich noch gerne erwähnen würde.

  • ich muss zugeben, ich versteh jetzt die Hong Konger, wenn sie behaupten, dass die Chinesen ziemlich unzivilierst sind und sich nicht zu benehmen wissen. Zwischen HK und Peking war wirklich ein riesiger Unterschied
  • der Nationalsport der Chinesen ist Spucken. Sie spucken überall (sogar in der U-Bahn) und sie versuchen es nicht zu verheimlichen, sondern machen es ganz offensichtlich.
  • beim Autofahren hupen ist auch eine sehr beliebte Beschäftigung der Chinesen.
  • Räder und Mopeds sind sehr beliebte Fortbewegungsmittel (sogar mit Kleinkindern zwischen den Füßen auf einem Moped)
  • Kreuzungen sind etwas vom interessantesten in Peking. Ich könnte einen Tag lang nur an einer Kreuzung sitzen und den Autos, Mopedfahrern, Radfahrern und Fußgängern zuschauen wie sie die Straße überqueren. Verkehrsregeln werden dabei selten eingehalten (vor allem von den Rad- und Mopedfahrern nicht)


Alles in allem war die Reise aber echt schön und wir haben sie genossen :) Wir konnten sogar ein bisschen Chinesisch reden!

Die Fotos kommen dann auch hoffentlich bald noch, damit ihr einen Eindruck bekommt, wie es in der Hauptstadt Chinas war.

Bis bald,
Nadine

Tag 2 - Chinesische Mauer

Am folgendem Tag beschlossen wir die Chinesische Mauer zu besichtigen. Da wir uns nicht sicher waren, ob wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinfinden würden, beschlossen wir bei einer Tour mitzufahren.

Als wir auf die U-Bahn warteten, begann das große Warten an diesem Tag. So viele Menschen habe ich noch nie in einer U-Bahn gesehen. Sie war bereits so voll, dass man meinte, dass niemand mehr Platz haben würde, und doch quetschten sich noch 1-2 Personen rein (man musste sich wirklich reinQUETSCHEN um noch einen Platz zu bekommen!!). Nach dem es nach ein paar Zügen nicht besser wurde, beschlossen Judith und ich dasselbe zu machen, nämlich uns reinquetschen. Grad grad hatten wir noch Platz, aber die Kaputze von meiner Jacke wurde doch von der Tür eingeklemmt. Als wir umsteigen mussten wurde auch nicht viel besser, da ein langer Stau von der einen U-Bahn-Linie zur anderen war.



Als wir dann endlich ankamen suchten wir uns einen Schalter an dem wir unser Ticket kaufen konnten. Der Tourbus nach Badaling hatte keine fixen Abfahrtszeiten, soadass wir lange warten mussten, bis endlich genug Leute warteten.

Was wir am Anfang nicht wussten war, dass wir an einer rein chinesischen Tour mitmachten. Niemand konnte wirklich Englisch und auch die Sprachkenntnisse von der Führerin beschränkten sich auf ein "What is your name?".

Auf dem Weg zur Großen Mauer halteten wir an einer Jade Fabrik, wo wir an einer chinesischen Führung teilnahmen und unser Mittagessen aßen. Dann ging es endlich weiter. Nach einer langen Fahrt kamen wir endlich bei der Seilbahn an, die uns zur Mauer hochfahren sollte. Das blöde war, dass zugleich mit uns auch andere Busse ankamen und deshalb alle Leute gleichzeitig anstanden. Vielleicht hätten wir uns einfach vorne reindrängeln sollen, wie es manche Chinesen taten und nicht hinten anstellen, aber nach ca 45 min konnten wir endlich in eine Gondel steigen (die bei keiner Sicherheitsinspektion bei uns bestehen würde).


Endlich oben, sahen wir die Mauer. Sie ist wirklich imposant und beeindruckend! Und natürlich mit viel zu vielen Touristen. Deshalb beeilten wir uns weg von der Seilbahnstation zu kommen, wo weniger Leute waren. Neben der Mauer waren auch Judith und ich eine kleine Attraktion und viele Chinesen vom Inland fragten uns, ob sie ein Foto mit uns machen könnten. Von den grad mal 2 Stunden, die wir insgesammt bei der Mauer waren, waren wir nur ca eine halbe Stunde wirklich oben. Der Rest hat wieder einmal aus Warten und Schlangestehen bestanden. Obwohl es nur so kurz war und viel zu viele Menschen dort waren, haben wir doch die Aussicht genossen.


Nachher fuhren wir auf direktem Weg zurück in die Stadt. Eigentlich hatten wir noch vor etwas zu besichtigen nach dem wir von der Mauer zurückkehrten, aber da sie alles ziemlich verzögerte, war es bereits dunkel als wir wieder am Busbahnhof ankamen.

So beschlossen wir nur noch ein Restaurant für das Abendessen zu suchen. "Roasted Duck" (gebratene Ente) ist eine Spezialität in Peking und so suchten wir ein Restaurant, das uns im Reiseführer empfohlen wurden. Wieder einmal hatten wir einige Probleme das Restaurant zu finden und mussten sogar noch fast eine Stunde auf einen Tisch warten, aber es hat sich wirklich ausgezahlt!
Ein Koch kam mit der ganzen Ente zu unserem Tisch und schnitt Fleischstücken herunter und ordnete sie sehr elegant auf einem Teller an. Eine weitere Bedienung kam nachher und zeigte uns wie man das Fleisch mit den Beilagen essen soll. Dabei gab man das alles auf dünne Omletten-ähnliche Scheiben und rollte sie wie Wraps zusammen (natürlich alles mit Stäbchen!). Irgendwie (auch mit Hilfe von den Händen) schafften wir es sogar. Das Essen selbst war ein Traum - wirklich sehr lecker! Nachdem wir alles aufgegessen hatten ging es wieder zurück ins Hotel, denn am nächsten Tag wollten wir sehr früh starten.


Peking mit vielen Facetten - Tag 1

Hallo,

gestern Nachmittag sind wir wieder nach HK zurückgekehrt. Die Reise nach Peking hat sich wirklich ausgezahlt! Es ist eine Stadt, die sehr viele Facetten hat und in der man sicher keinen Tag damit verbringt sich zu langweilen. Aber von Anfang an:

Da der Flug am Mittwoch schon sehr früh startete, verließen wir das  Heim bereits vor 6 Uhr in der Früh um mit der ersten U-Bahn zum Flughafen zu fahren. Nach einem schnellen Frühstück dort hoben wir auch schon ab. Das gute am Flug war, dass er kürzer war als geplant und als Besonderheit bekam man sogar einen Glückskecks. In Peking angekommen suchten wir dann die U-Bahn um mit ihr zu unserem Hotel zu fahren. Nach kurzem Suchen fanden wir sie auch und machten uns auf den Weg in die Stadt. Zu unserer U-Bahn-Haltestelle zu kommen war kein Problem, schwieriger war es nachher den Weg zum Hotel zu finden. Wir hatten zwar die Adresse, aber auf den Landkarten wurden nicht alle Straßennamen angezeigt, sodass wir einfach in die Richtung gingen in der wir das Hotel vermuteten. Nach einigem herumirren fanden wir es und checkten ein. Kurz ruhten wir uns aus und gingen dann wieder los um den Himmelstempel zu besichtigen, der sich in der Nähe des Hotels befand.

- Beim Stichwort Nähe: man sollte die Entfernungen auf den Landkarten in Peking nicht unterschätzen! Man braucht länger als man glaubt um von A nach B zu kommen.


Der Park in dem sich der Himmelstempel befindet ist ca 3km² groß; neben dem Himmelstempel befindet sich dort auch noch ein weiterer kleinerer Tempel und eine Marmorterrasse. Verbunden sind diese drei Sehenswürdigkeiten mit einer geraden Straße und umgeben von einem großem Park.
Neben den Touristen und den Gruppen sah man dort auch Einheimische, die Karten  oder "Fußfederball" spielten, oder auch sangen. Immer wieder hörte man irgendwo jemanden singen oder ein Instrument spielen. Falls das nicht der Fall war, konnte man sich sicher sein, dass in den nächsten paar Minuten jemand mit lauter Musik aus seinem Handy vorbei ging.


Nachdem wir den Park besichtigt haben, suchten wir uns ein Restaurant, da wir sehr hungrig waren. In dem Hot Pot Restaurant (vergleichbar mit Fondue), das wir uns aussuchten, gab es zwar ein englisches Menue, jedoch konnte die Bedienung fast kein Englisch, sodass er einfach auf die Karte gezeigt hat, was wir uns auswählen sollten. Als dann das Essen kam trauten wir unseren Augen nicht. Es war so viel, dass nach über einer Stunde essen uns immer noch vorkam als ob das Essen nicht weniger werden würde. Neben Fleisch gab es auch Würstchen, Nudeln, Kartoffeln, Kürbis, Tofu, Karotten, Salat und vieles mehr, das wir in unserem Topf mit heißer Suppe kochen konnten. Schlussendlich mussten wir aber aufgeben, da es viel zu viel war.
 Vom Restaurant beeilten wir uns dann  zurück ins Hotel zu kommen, das es ziemlich kühl war - nachdem wir kühles Wetter nicht mehr gewohnt waren. Dort recherchierten wir noch ein bisschen und planten unseren zweiten Tag.

P.S. Ich veröffentliche die Tage einzeln, da sonst der Eintrag viel zu lange werden würde. Fotos kommen später auch noch, sobald ich meine fast 900 Fotos sortiert habe. :)

Dienstag, 16. Oktober 2012

Urlaubsplanung im Urlaub :)

Hallo zusammen,

es gibt einige Neuigkeiten, die ich euch noch schnell mitteilen möchte.

Spontan haben wir am Samstag beschlossen am 17. Oktober nach Peking zu fliegen um uns dort die Stadt anzuschauen. Ein paar Stunden kann ich noch schlafen, bevor es wieder aufstehen heißt, die letzten Sachen in den Rucksack packen und Richtung Flughafen starte, wo unser Flug um 8:00 Uhr früh startet. Am Samstag zu Mittag fliegen Judith und ich von Peking wieder zurück. Bis dahin haben wir hoffentlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigt!

Gestern haben wir dann auch noch unseren Flug auf die Philippinen gebucht. Jetzt ist es fix, dass ich mein erstes Weihnachten auf dem Strand feiere. Ich bin schon sehr gespannt wie es wird! :) Neben Charmaine und Judith fliegt auch Matthias mit vom 22.12 bis zum 27.12. Nur Charmaine bleibt nachher noch länger dort und fliegt erst später wieder nach Hong Kong.

Jetzt geht's aber schnell ins Bett, damit ich noch einwenig schlafen kann und fit für das Sightseeing in Peking bin.

Glg aus Hong Kong!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Macao und der erste Gewinn im Kasino

Hallo aus dem warmen Hong Kong!

Letztes Wochenende waren Charmaine, Judith und ich Samstag und Sonntag in Macao. Die Stadt liegt eine Stunde mit der Fähre entfernt liegt. Glücklicherweise braucht man für Macao kein Visum, sodass wir spontan fahren konnten. Im Verhältnis zu HK ist Macao eine sehr kleine Stadt, mit grad Mal einer halben Million Einwohnern. Sie ist sehr geprägt von der Zeit als portugiesische Kolonie und erinnerte mich sehr an Lissabon mit den gepflasterten Straßen. Auch die meisten Schilder sind noch zwei-, meistens sogar dreisprachig (Chinesisch, Portugiesisch und Englisch).

Senatoren Platz im Zentrum Macaos
In Macao trafen wir Yvonne, die das letzte Semester in Krems studiert hat. Zusammen mit ihr besichtigten wir die Stadt. Ungewollt wurden Judith und ich noch Schauspieler für Studenten von Macao, die einen Film drehen. Natürlich genau zur Mittagszeit, bei der ärgsten Hitze. Aber es war auch interessant, da wir bei einem Tempel, den Göttern huldigen sollten.

 
Judith, Charmaine und ich vor
der Ruine der St. Pauls Kirche




Ausblick von der Festung auf das Gran Lisboa Kasino

Unsere Sightseeing Tour beschränkte sich auf ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: die Fortaleza de Monte, mit der Aussicht auf die Stadt, die Ruine der Sao Paolo Kirche, die von einem verheerenden Brand übrig blieben, und einige Kasinos. Das interessanteste für uns Italiener war es, als wir vor der Nachbildung des Markusplatzes von Venedig standen.

Getrocknetes Fleisch sollte man in Macao kosten.
Man kann unterschiedliche Sorten verkosten,
die mit einer Schere von einem größeren Stück abgeschnitten werden.

 Gegen Abend hin setzten wir uns in einen Park mit Aussicht auf die Kasinos. Von dort beobachteten wir dann, wie die Nacht einbrach und ein Kasino nach dem anderen die Lichter einschaltete. Später am Abend trafen wir noch andere Austauschstudenten, mit denen wir essen gingen und später noch ins Kasino selbst. Für mich war es das erste Mal in einem Kasino und ich war sogar erfolgreich! Beim Roulette habe ich 6,50€ gewonnen. Zwar eine kleine Summer, aber immerhin etwas. ;) Das Kasino im Venetian hatte noch eine besondere Attraktion: eine gewundene Rolltreppe. Leider durfte man keine Fotos machen, sonst würde ich eines online stellen. Auch die Decke im Hotel selbst, war besonders, da sie einen sehr realen aufgemalenen Himmer aufwies.




Die Nachbildung Venedigs in Macao

Deckenbemalung im Inneren des Venetian


 Da die Hotels alle relativ teuer sind in Macao, hatten wir vorher beschlossen, dass wir die ganze Nacht wach bleiben würden und am Morgen mit der ersten Fähre wieder nach HK fahren wollten. Nicht zu schlafen war relativ einfach, da die Kasinos 24h offen haben. Um jedoch als Abwechslung eine Bar zu suchen, war schwierig. So verbrachten wir auch einige Zeit in einem Starbucks in einem Hotel und redeten. Am Morgen mussten wir uns plötzlich beeilen, weil wir beim Frühstücken die Zeit vergessen haben. Glücklicherweise schafften wir es aber doch pünktlich zur Fähre.

Kasinos bei Nacht


 Im Zimmer angekommen, schliefen Judith und ich ein paar Stunden und gingen dann auf eine Ausstellung von Sony. Diese zu besichtigen, gehörte zu einem Projekt von Judith. Sie war sehr interessant und gut organisiert. Man bekam auch Einblick in die neueste Technik von Sony, z.B. eine Brille mit der man 3D-Filme schauen kann. Es ist schwieirig zu erklären, deshalb ist hier der Link: http://www.sony.de/product/3d-kopfkino/hmz-t2
Das einzige negative an der Ausstellung war, dass sie nur für Chinesen ausgeruchtet war und man selten etwas in Englisch gefunden hat (abgesehn von manchen Prospekten und dem Staff). Aber trotz allem war sie sehr interessant!


In den folgenden Tagen werden wir vor allem einige unserer Reisen planen.

Bis bald,
Nadine

Dienstag, 2. Oktober 2012

Mid-Autum Festival und Nationalfeiertag

Hallo,

ich hab mich lange nicht mehr gemeldet, weil nichts interessantes passiert ist.

Nach zwei Wochen habe ich endlich meinen fixen Stundenplan, wobei ich Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag Vorlesungen bzw. Seminare habe. Wir haben auch schon einige Aufgaben bekommen, wie z.B. Gruppenprojekte oder individuelle Essays. Die ersten werden schon diese Woche abgegeben, deshalb muss man gleich von Anfang an schon fleißig mitarbeiten.

Letztes Wochenende haben ein paar Austauschstudenten zusammen eine Bootsfahrt unternommen. Wir sind mit unserem Boot zu einer kleinen Bucht gefahren, wo uns ein schöner, kleiner und einsamer Strand erwartete.
In der Nähe von diesem Strand haben wir unseren Tag verbracht.
Natürlich wollten wir sofort den Strand auskundschaften und schwammen die paar Meter vom Boot zum Strand. Dort hätte man den ganzen Tag verbringen können. Aber bald kammen schon andere Boote und die Leute auf den Booten hatten dieselbe Idee wie wir und schwammen zum Strand. Deshalb machten wir uns auf dem Rückweg zum Boot und verbrachten dort den Nachmittag mit sonneliegen und im Wasser schwimmen. Viele probierten auch Wakeboarding und Tubing aus.

Kurz zur Erklärung: Wakeboarding kann man mit Wasserskifahren vergleichen mit dem Unterschied, dass man mit beiden Füßen nur auf einem Brett steht. Beim Tubing hält man sich an einem Luftkissen fest und wird von einem Speedboot nachgezogen.
 
Obwohl ich Sonnencreme benützte, holte ich mir doch einen richtig schönen Sonnenbrand. Trotzdem war es ein schöner Ausflug.



Beim ersten Vollmond im Herbst feiern die Chinesen ein Mitte-Herbst Fest. Es ist vergleichbar mit unserem Laternenfest. In diesen paar Tagen kann man sich Laternenausstellungen anschauen, selbst mit Laternen umhergehen, einen Drachentanz anschauen und viele Mooncakes (Mondkuchen) essen.

Aber der Reihe nach:

In den letzten Tagen sah man immer wieder Einheimische mit Laternen. Wobei die klassische Laterne mit einer Kerze drinnen fast nur mehr zur Geschichte gehört. Viel mehr verbreitet sind Laternen mit elektrischem Licht und manchmal noch Musik, die gespielt wird. Ihre Form variiert dabei sehr: man sieht klassische Laternen, wie man sie kennt (nur mit elektrischem Licht),  bis hin zu plastik Micky Mäusen, Hello Kitty und Stitch vom Film Lilo und Stitch, die aus einem ähnlich durchsichtigen Material wie die aufblasbaren Tiere am Meer gemacht sind.
Neben den Laternen sind Leuchstäbchen sehr beliebt. Daraus werden Ketten, Bälle, Schmettleringsflügel geformt oder klassisch als Armbänder getragen.

Das leutende 'Gebäude', das eine
Drachenfrucht symbolisiert.


Am Samstag sind wir in den Victoria Park gegangen um dort das 'Laternen Wunderland' zu besuchen. Dort gab es unterschiedliche Attraktionen.

Die erste die wir sahen war ein großes leuchtendes Gebäude das man betreten konnte. Es stellte symbolisch eine Drachenfrucht da und hatte Lücken, damit man von drinnen auch den Mond sehen kann.
Das innere der sogenannten Drachenfrucht


Weiters gab es ein Areal auf dem mehrere große Figuren und Häuser aufgestellt wurden und beleutet wurden. Sie waren sehr beliebte Fotomotive, sodass man warten musste, bis man ein Foto machen konnte.

Die Häuser und Figuren,
die beleuchtet wurden.




An einem anderen Ort gab es eine Laube, mit vielen orangen Laternen, durch die man hindurch gehen konnte.










Eine weitere Attraktion war eine Wand. Man konnte dort Wünsche auf einen Zettel schreiben und diesen dort Aufhängen.










 Ein weiterer Brauch ist der Feuerdrachentanz. Den haben wir nicht gesehen. Zum einen haben uns andere davor gewarnt, da sie selbst lange gewartet haben und es schlussendlich sehr enttäuschend war, da man nicht viel gesehen hat, da alle vor ihnen nur die Kameras hochgehalten haben um zu filmen und deshalb ihnen die Sicht versperrten. Deshalb entschieden wir uns anstatt lange auf den Drachen zu warten, mit anderen Austauschstudenten grillen zu gehen. Aber dazu später.


Eine weitere Tradition beim  Mid-Autum Festival ist das essen von Mooncakes. Dabei gibt es zwei Arten von Mondkuchen. Die Traditionellen bestehen aus einem süßen Teig und überraschen einen in der Mitte mit einem gesalzenen Eigelb. Die Moderneren hingegen haben eine Eisfüllung und einen eigenartigen Teig ausßen. Obwohl die traditionellen Mooncakes nicht am besten schmecken, sollte man sie doch einmal probiert haben.
Die moderneren Mooncakes
Die traditionellen Mooncakes




Wie bereits vorhin erwähnt haben wir den Drachentanz nicht gesehen, da wir am Samstag zusammen mit anderen Grillen gingen. Charmain, Judith, Matthias und ich hatten Glück, dass wir um einiges verspäteten, denn die anderen haben vorher vergeblich nach einem Grillplatz gesucht. Alle Feuerstellen waren von Einheimischen schon sehr früh reserviert und besetzt worden. Nach einigem warten haben wir schlussendlich doch einen Platz gefunden, wo ca. 20 Leute um einen kleinen Grill saßen. Obwohl es sehr eng war, war es doch gemütlich und wir hatten einen angenehmen Abend. Das beste daran war definitiv das Essen! Es war das erste Essen hier, das fast dem Essen Zuhause entsprach, das ich sehr vermisse. Das Essen hier ist zwar auch gut, aber hin und wieder ein westliches Essen wäre auch lecker.




Gestern am 1. Oktober war Nationalfeiertag in China. Es wurde uns geraten uns früh einen Platz zu suchen, da die Leute hier, sehr Feuerwerk-fanatisch sind. Es war schlussendlich auch so, wie es uns gesagt wurde. Kurz vor 18:00 Uhr suchten wir uns einen Platz auf der Avenue of Stars. Kurz nach 18:00 Uhr kam die erste Durchsage, dass die maximale Kapazität erreicht wurde und niemand mehr hereingelassen wurde. Noch einmal Glück gehabt! Wir hatten uns einen besonders beliebten Platz ausgesucht, wo auch die Profi-Fotografen ihre Kameras aufgestellt hatten und auf den Beginn des Feuerwerks warteten.


Auch für uns begann das große Warten auf das Feuerwerk. Überbrückt wurde die Zeit mit Essen, Halma und Wer bin ich? spielen. Unsere ursprüngliche Annahme, dass das Feuerwerk schon um 20:00 Uhr begann war falsch. Zuerst wurde noch die Symphony of Lights gezeigt und nachher hieß es dann noch bis 21:00 Uhr warten.



Eines muss man den Chinesen lassen. Sie wissen wie man Feuerwerke macht! Das Feuerwerk war wunderschön. Sie konnten sogar Sternen und Zeichen mit dem Feuerwerk darstellen. Nach 23 Minuten (!!!) war es dann vorbei. Nach so vielen Feuerwerken konnte man teils sogar die Hochhäuser auf der anderen Seite nicht mehr sehen aufgrund des Rauches.

Das Feuerwerk
Wenn der Rauch nicht wäre, würde man noch Hochhäuser sehen.