Hallo ihr alle :)
Bevor ich davon berichte, wie es in Malaysien war muss ich euch noch etwas anderes erzählen.
Dass im August schon Lebkuchen verkauft werden, hab ich schon erlebt. Aber dass man gleich nach Halloween, Anfang November schon die erste Weihnachtsbeleuchtungen und -installationen sieht, dazu musste ich erst nach Hong Kong fahren. Sie sind sehr früh dran Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Das Beste war kam aber erst, als ich auf dem Weg zur Uni "Jinggle Bells", von einem Straßenmusiker gespielt, gehört habe... Hong Konger sind wirklich früh dran...
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Weihnachtsmänner, Schneemänner, Tannenbäume und Rentiere... Ein bisschen früh für meinen Geschmack. |
Jetzt aber zu Malaysien.
Am Sonntag morgen ging es wieder ganz früh zum Flughafen - gegen 5:30 Uhr sind wir im Heim gestartet. Mit dem Bus ging es dann zum Flughafen, wo wir unsere Tickets bekamen und auf den Abflug warteten. Als wir in Malaysien ankamen sahen wir schon vom Flugzeug aus graue Wolken. Als wir unsere Reiseleiterin trafen, kam auch sofort die Erklärung dafür: es ist im Moment die Monsunzeit dort. Man sollte sich niemals ohne Schirm aus dem Haus getrauen. Das waren natürlich super Nachrichten für mich, die bis jetzt keinen Schirm besessen hatte. Am Abend kaufte ich mir dann sofort einen Regenschirm. Vom Flughafen ging es erst einmal zu einem Restaurant um Mittag zu essen. Nachher ging es weiter zum Sightseeing. Wir besichtigten den Palast vom Sultan, ein Kriegerdenkmal und einen berühmten Glockenturm.
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| Palast des Sultans |
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| Kriegesdenkmal |
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| Glockenturm |
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| Kriegesdenkmal |
Dann ging es endlich ins Hotel. Dort erfuhren wir die Zimmereinteilung (ich teilte das Zimmer mit einer sehr netten Hong Kongerin) und ruhten uns kurz aus. Zum Abendessen fuhren wir ins Zentrum zu den Petronas-Towers, die zu den höchsten Hochhäusern der Welt zählen. Dort aßen wir zu Abend und fuhren bald wieder ins Hotel zurück, denn am nächsten Morgen wurden wir von der Rezeption um 6:30 Uhr in der Früh geweckt.
Tatsächlich bekamen wir um 6:30 Uhr am nächsten Morgen einen Anruf von der Rezeption, der uns wecken sollte. Wir packten alles zusammen, gingen frühstücken und schon ging es weiter. Zuerst besuchten wir eine Partneruniversität, die sich in einem in einer Resort-Stadt befindet.
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| Die Universität |
Eine Resort-Stadt ist ein Resort mit untschiedlichen Einrichtungen und Infrastruckturen, sodass sie eigenständig existieren kann. Im Sunway-Lagoon-Resort gibt es neben der Uni auch Hotels, einen Vergnügungspark und ein Krankenhaus.
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| Das Mascottchen des Vergnügungsparks und der starke Regen |
In der Uni hatten wir Vorlesungen und einen kleinen Umtrunk. Nachher ging es weiter in das Hotel für die zweite Nacht. Dort zogen wir uns schnell um, damit wir den Vergnügungspark besuchen konnten. Leider begann es gerade dann richtig zu regenen und ein Gewitter zog auf.
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| Wir bekamen alles Regenmäntel :) |
Die einzigen Attraktionen, die man besuchen konnte, waren in 5D-Kino (in dem man nass wurde während dem Film) oder ein Geisterhaus (das bald wegen kleinen Überschwemmungen geschlossen werden musste). Um nicht die ganze Zeit warten zu müssen und uns zu langeweilen, beschlossen wir unsere Taschen einzuschließen und dann den Park zu besichtigen, indem wir einfach den Regen ignorierten. Als wir bis auf die Knochen nass waren und es ziemlich frisch wurde mit dem Wind beschlossen wir zurück ins Hotel zu gehen um uns wieder aufzuwärmen. Am Abend gingen wir noch in einen nahen Restaurant gemeinsam essen und besuchten noch das Einkaufszentrum, das an das Hotel angeschlossen war und einen Eislaufplatz in der Mitte hatte.
Am dritten Tag wurden wir wieder um 6:30 Uhr geweckt. Nach dem guten Frühstücksbuffet gings zum Kidzania.
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| Alles wurde auf die Größe der Kinder angepasst |
Dies ist ein Ort, der speziell für Kinder von 4-12 Jahren ist. Sie können dort in unterschiedliche Berufsrollen schlüpfen und die Berufe ausprobieren, z.B. Feuerwehrmann, Polizist, Postangestellter, Doktor, Reporter und viele mehr. Nach einem Vortrag schauten wir uns dort noch um.
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| Kleine Feuerwehrmänner :) |
Gegen Mittag fuhren wir dann weiter in die Genting Highlands. Fast 2 Stunden entfernt von Kuala Lumpur befindet sich eine Hügellandschaft. Auf einem Hügel wurden viele große Hotels gebaut (ca. 6.000 Zimmer!!!), Casinos und einen Vergnügungspark, der sich teils innen, teils außen befindet.
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Das First World Resort - ohne Nebel würde man die schöne bunte Fassade sehen, die man hier nur ansatzweise erkennen kann. |
Als wir dort ankamen gab es Mittagessen im First World Resort. Nach einer kurzen Freizeit während der wir uns umschauten, ging es weiter zum nächsten Vortrag. Dieser war aber sehr kurz und bald besuchten wir den Vergnügungspark, der sich im First World Resort befand.
Er war nichts besonderes und manche "Achterbahnen" waren ziemlich alt oder an dem Tag geschlossen, wegen Wartungsarbeiten. Obwohl es nichts besonders war, ist es doch eine gute Idee einen Teil des Parks überdacht zu haben, da es während der Monsunzeit oft regnen kann.
Später am Abend schauten wir uns noch die Show "Freeze" and. Es war eine Mischung aus Eiskunstlauf, Kunstturnern und Zaubertricks, aber gut gestaltet! Nach dem Ende der Show fuhren wir zu unserem Hotel wieder ein Stück den Hügel runter.
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Die Aussicht von unserem Zimmer - dort wo der Nebel dichter wird, befindet sich die Resort World Genting Highlands |
Am nächsten Morgen wurden wir ausnahmsweise erst um 7:00 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück ging es wieder hinauf und wir besichtigten den Vergnügungspark, der sich im Freien befindet. Als wir dort ankamen mussten wir noch lange warten bis wir die Tickets bekamen, da es Probleme mit dem System gab. Das Warten war nicht umbedingt das angenehmste, da es den ganzen Vormittag lang ziemlich nebelig war und ein eher kühler Wind wehte. Das schreckte uns aber nicht ab und wir versuchten so viel wie möglich zu schaffen.
Gegen Zumittag starteten wir dann wieder mit dem Bus zum Flughafen. Dort aßen wir noch etwas und warteten dann auf den Flug. Gegen Mitternacht waren wir dann wieder in unserem Heim in Hong Kong.
Dadurch, dass wir relativ wenig Freizeit hatten, haben wir nicht viel vom Land gesehen. Trotzdem war es interessant, vor allem auch, weil uns gezeigt wurde, dass kleinere Vergnügungsparks auch gut laufen können und eine hohe Besucherzahl haben können.
Das war's jetzt von mir. In der nächsten Zeit steht Uni-Arbeit an, da einige Gruppenprojekte zu machen sind. Das wird dann langweiliger als bis jetzt.
Liebe Grüße aus HK :)
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