Der dritte Tag war der Tag an dem wir die meisten Orte besichtigten. Weil wir nichts besseres zu tun hatten starteten wir bereits vor 6 Uhr in der früh um zum Ritan Park zu fahren um dort den alten Leuten beim Tai Chi zuzuschauen.
Als wir von der U-Bahn ausstiegen schafften wir es uns in Peking zu verlaufen, weil wir die falsche Straße entlang gingen. Komisch kam es uns vor allem dann vor, als uns die Autos auf dem Gehsteig entgegen kamen! Ganz perplex beobachteten wie wie die Autos die Wehrsteine, die den Gehsteig eingrenzten umfuhren um dann auf dem Gehsteig weiter zu fahren.
Nach einigem herumirren fanden wir endlich eine Straße, die zum Park führte. Als wir dort ankamen beobachteten wir fasziniert wie viele Menschen so früh in den Park kamen um dort Morgensport zu machen (nicht nur Tai Chi). Ein besonderer Anblick waren jene alten Menschen, die mit Stöcken hin kamen um die dort abzustellen und in einer Gruppe Übungen machten oder bei den Fitnessgeräten übten oder dehnten. Nach einiger Zeit suchten wir uns ein Cafe zum Frühstücken und Aufwärmen, da es am Morgen so kalt war, dass man sogar den Atem sehen konnte (darauf waren wir nicht vorbereitet!).
Nach einem Tee im Starbucks machten Judith und ich uns auf dem Weg zur Verbotenen Stadt. Bevor wir diese besichtigten machten wir noch einen Abstecher auf den Tiananmen Platz, dem weltgrößtem Platz. Er war auch wirklich groß und obwohl wir schon gegen 8:00 Uhr - 8:30 Uhr dort waren, waren bereits viele Guppen dort. Gleich nachher ging es in die Verbotene Stadt, die gleich daneben liegt. Sie ist wirklich schön und auch sehenswert! Vor allem die Farben von den Tempeln sind wunder schön. Nachdem man die größeren Gebäude besichtigt hat, kann man noch selbst die kleinen Gassen erkunden.
Weil wir beschlossen hatten uns nicht zu beeilen, besichtigten wir das Gelände bis wir uns satt gesehen hatten und gingen dann weiter.
Am Nordende der Verbotenen Stadt schließt sich ein Park an mit einem Hügel wo man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt werfen kann. Nach vielen Treppen kamen wir oben an und schauten uns Peking an. Leider ist Peking eine Stadt mit sehr verschmutzter Luft, sodass es einem vorkam, dass Nebel über der ganzen Stadt liegen würde. Man konnte zwar einiges sehen, aber es gibt sicher auch Tage an denen man eine bessere Sicht hat von dort oben.
Nachher ging es weiter in eine kleine Straße, weil uns ein Geschäft dort interessierte. Irgendwie gelang es uns auch dieses Mal die Straße zu finden. Sie befand sich in einem Hutong. Hutongs sind kleine Häuser in Peking, die mit engen kleinen Straßen verbunden sind und sich sehr vom modernem Peking unterscheiden. In der Nanluogu Xiang Straße, die wir besuchten, gab es viele kleine Geschäfte mit allen möglichen Waren. Teils kam man sich nicht in chinesischen Geschäftern vor, sondern in einem europäischen Souvenierladen - Chinesen lieben Europa! Es gab aber auch Bars und Straßenessen.
Sobald wir die Straße hoch und wieder runter gegangen waren, ging es weiter zum nächsten Park. Dort gab es einen großen See, auf denen man mit den Booten fahren konnte, und eine Insel auf der es einen Aussichtspunkt gab. Unser Ziel war es diesen zu erklimmen um dort noch einmal einen Blick auf die umliegende Gegend zu werfen. Kurz bevor man zum höchsten Punkt kommt muss man durch ein paar Gebäude durch. Sobald man in den Innenhof kommt sieht man plötzlich fast nur mehr rote Dinger, die überall hängen - es waren Anhänger auf denen man einen Wunsch schreiben konnte und ihn dann dort aufhängen konnte.
Der Ausblick von ganz oben, war nicht sonderlich berauschend, aber der Sonnenuntergang nachher war sehr schön.
Für unser Abendessen wählten wir dann noch eine Straße aus, in der unterschiedlichstes an Ständen angeboten wird. Von aufgespiesten Obst, Fleischstücken, Fisch sahen wir alles bis hin zu Insekten, Spinnen, Seesterne und Seepferdchen. Wir beschränkten uns aber auf Obst und Gebäck mit Gemüse drinnen. Viele Sachen waren viel zu exotisch für uns. Aber es war interessant das auch einmal gesehen zu haben!
Nachher ging es zurück ins Hotel packen, da wir am letzten Tag früh zum Flughafen starteten, da wir nicht wussten, wie lange wir warten mussten bis wir endlich in einer U-Bahn Platz hatten mit unserem Gepäck.
Die Fahrt zum Flüghafen war dann doch ok, da wir nicht lange warten mussten. Am Sonntag Nachmittag landeten wir dann wieder in Hong Kong.
Einige Eigenheiten haben die Chinesen aber, die ich noch gerne erwähnen würde.
Alles in allem war die Reise aber echt schön und wir haben sie genossen :) Wir konnten sogar ein bisschen Chinesisch reden!
Die Fotos kommen dann auch hoffentlich bald noch, damit ihr einen Eindruck bekommt, wie es in der Hauptstadt Chinas war.
Bis bald,
Nadine
Als wir von der U-Bahn ausstiegen schafften wir es uns in Peking zu verlaufen, weil wir die falsche Straße entlang gingen. Komisch kam es uns vor allem dann vor, als uns die Autos auf dem Gehsteig entgegen kamen! Ganz perplex beobachteten wie wie die Autos die Wehrsteine, die den Gehsteig eingrenzten umfuhren um dann auf dem Gehsteig weiter zu fahren.
Nach einigem herumirren fanden wir endlich eine Straße, die zum Park führte. Als wir dort ankamen beobachteten wir fasziniert wie viele Menschen so früh in den Park kamen um dort Morgensport zu machen (nicht nur Tai Chi). Ein besonderer Anblick waren jene alten Menschen, die mit Stöcken hin kamen um die dort abzustellen und in einer Gruppe Übungen machten oder bei den Fitnessgeräten übten oder dehnten. Nach einiger Zeit suchten wir uns ein Cafe zum Frühstücken und Aufwärmen, da es am Morgen so kalt war, dass man sogar den Atem sehen konnte (darauf waren wir nicht vorbereitet!).
Nach einem Tee im Starbucks machten Judith und ich uns auf dem Weg zur Verbotenen Stadt. Bevor wir diese besichtigten machten wir noch einen Abstecher auf den Tiananmen Platz, dem weltgrößtem Platz. Er war auch wirklich groß und obwohl wir schon gegen 8:00 Uhr - 8:30 Uhr dort waren, waren bereits viele Guppen dort. Gleich nachher ging es in die Verbotene Stadt, die gleich daneben liegt. Sie ist wirklich schön und auch sehenswert! Vor allem die Farben von den Tempeln sind wunder schön. Nachdem man die größeren Gebäude besichtigt hat, kann man noch selbst die kleinen Gassen erkunden.
| Tiannanmen Platz mit dem Eingang zur Verbotenen Stadt. |
Am Nordende der Verbotenen Stadt schließt sich ein Park an mit einem Hügel wo man eine wunderschöne Sicht auf die Stadt werfen kann. Nach vielen Treppen kamen wir oben an und schauten uns Peking an. Leider ist Peking eine Stadt mit sehr verschmutzter Luft, sodass es einem vorkam, dass Nebel über der ganzen Stadt liegen würde. Man konnte zwar einiges sehen, aber es gibt sicher auch Tage an denen man eine bessere Sicht hat von dort oben.
| Blick auf die Verbotene Stadt. In Peking war es sehr sehr dunstig. |
Nachher ging es weiter in eine kleine Straße, weil uns ein Geschäft dort interessierte. Irgendwie gelang es uns auch dieses Mal die Straße zu finden. Sie befand sich in einem Hutong. Hutongs sind kleine Häuser in Peking, die mit engen kleinen Straßen verbunden sind und sich sehr vom modernem Peking unterscheiden. In der Nanluogu Xiang Straße, die wir besuchten, gab es viele kleine Geschäfte mit allen möglichen Waren. Teils kam man sich nicht in chinesischen Geschäftern vor, sondern in einem europäischen Souvenierladen - Chinesen lieben Europa! Es gab aber auch Bars und Straßenessen.
| Nanluogu Xiang |
| Beihai Park |
Der Ausblick von ganz oben, war nicht sonderlich berauschend, aber der Sonnenuntergang nachher war sehr schön.
Für unser Abendessen wählten wir dann noch eine Straße aus, in der unterschiedlichstes an Ständen angeboten wird. Von aufgespiesten Obst, Fleischstücken, Fisch sahen wir alles bis hin zu Insekten, Spinnen, Seesterne und Seepferdchen. Wir beschränkten uns aber auf Obst und Gebäck mit Gemüse drinnen. Viele Sachen waren viel zu exotisch für uns. Aber es war interessant das auch einmal gesehen zu haben!
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| Das Essen auf der Straße: Fisch, Tintenfisch, Skorpione, Heuschrecken, Tausendfüßler, Spinnen, Schlangen... aber es gab auch normales Essen ;) |
Die Fahrt zum Flüghafen war dann doch ok, da wir nicht lange warten mussten. Am Sonntag Nachmittag landeten wir dann wieder in Hong Kong.
Einige Eigenheiten haben die Chinesen aber, die ich noch gerne erwähnen würde.
- ich muss zugeben, ich versteh jetzt die Hong Konger, wenn sie behaupten, dass die Chinesen ziemlich unzivilierst sind und sich nicht zu benehmen wissen. Zwischen HK und Peking war wirklich ein riesiger Unterschied
- der Nationalsport der Chinesen ist Spucken. Sie spucken überall (sogar in der U-Bahn) und sie versuchen es nicht zu verheimlichen, sondern machen es ganz offensichtlich.
- beim Autofahren hupen ist auch eine sehr beliebte Beschäftigung der Chinesen.
- Räder und Mopeds sind sehr beliebte Fortbewegungsmittel (sogar mit Kleinkindern zwischen den Füßen auf einem Moped)
- Kreuzungen sind etwas vom interessantesten in Peking. Ich könnte einen Tag lang nur an einer Kreuzung sitzen und den Autos, Mopedfahrern, Radfahrern und Fußgängern zuschauen wie sie die Straße überqueren. Verkehrsregeln werden dabei selten eingehalten (vor allem von den Rad- und Mopedfahrern nicht)
Alles in allem war die Reise aber echt schön und wir haben sie genossen :) Wir konnten sogar ein bisschen Chinesisch reden!
Die Fotos kommen dann auch hoffentlich bald noch, damit ihr einen Eindruck bekommt, wie es in der Hauptstadt Chinas war.
Bis bald,
Nadine

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